E-Rezept Score
2 von 2 Alltagstauglichkeitskriterien und mind. 5 von 6 Usability-Kriterien sind erfüllt
Alltagstauglichkeitskriterien
- E-Rezept braucht zwei oder weniger zusätzliche Klicks (im Vergleich zu Muster 16)
- Das Primärsystem bietet die Möglichkeit einer Aufgabenliste um mehrere vorbereitete E-Rezepte in einem Arbeitsgang zu prüfen und zu signieren.
Usability-Kriterien
- Es kann zwischen Muster 16 und E-Rezept pro Verordnung gewählt werden
- Zur Vermeidung von Rückfragen ist bei Signatur eines E-Rezepts, bevorzugt im Hintergrund, die Übereinstimmung des Namens der/des Ausstellenden im Verordnungsdatensatz und des Namens auf dem Heilberufsausweis sichergestellt.
- Das PVS ermöglicht die Konfiguration, dass automatisch ein Muster 16 ausgestellt wird, falls kein E-Rezept ausgestellt werden kann (z.B. wegen Internetausfall).
- Ladevorgänge erfolgen im Hintergrund und blockieren nicht die Nutzung des Praxisverwaltungssystems bzw. des Krankenhausinformationssystems.
- Die Anwendungsfälle "Kollegiale Vertretung", "Persönliche Vertretung" sowie "Assistent in Weiterbildung" können eingerichtet werden
- Das Primärsystem stellt im Falle von Fehlern Fehlermeldungen bereit, die es den Mitarbeitern der Leistungserbringerinstitution ermöglichen, die Ursache des Fehlers zu identifizieren und möglicheGegenmaßnahmen zu ergreifen
Komfortfunktionen
- Das System unterstützt den Rezepttypen Wirkstoffverordnung.
- Das System unterstützt den Rezepttypen Strukturierte Rezeptur.
- Nicht verschreibungspflichtige Medikamente können über E-Rezepte verordnet werden.
- Das System unterstützt den Rezepttypen Privat Rezept für GKV Versicherte.
eAU Score
eArztbrief Score
Versand: 2/3 Alltag und 6/12 Usability sind erfüllt
Empfang: 2/3 Alltag und 3/8 Usability sind erfüllt
Empfang: 2/3 Alltag und 3/8 Usability sind erfüllt
Empfang > Alltagstauglichkeitskriterien
- Bei eingegangenen KIM-Nachrichten erscheint eine Benachrichtigung auf der Oberfläche des PVS (ohne den Arbeitsablauf zu unterbrechen).
- Es besteht die Möglichkeit bei eingegangenen eArztbriefen, über 'Antworten' eine Antwort-Nachricht zu senden.
- Im Posteingang sind erkennbar: Absender der Nachricht, Betreff, Datum und Uhrzeit des Empfangs, Nachricht wurde bereits geöffnet oder ist noch ungeöffnet, Art der Nachricht (eArztbrief, eNachricht oder andere), Nachricht enthält Anhänge.
Versand > Alltagstauglichkeitskriterien
- Das Erstellen, Signieren und Versenden eines eArztbriefs ist (auch) insgesamt in einem Schritt möglich (d. h. ohne Zwischenschritt in der Arbeitsliste oder im Posteingangs-/Postausgangsmodul).
- Im Verzeichnisdienst ist eine kombinierte Suche von Empfängern nach verschiedenen Merkmalen (z.B. Praxisname UND Fachrichtung UND Stadt) möglich.
- Vorhandene Versand-, Empfangs- und Lesebestätigungen des eArztbriefs sind zusätzlich automatisch in der Patientenakte erkennbar und dauerhaft aufrufbar.
Empfang > Usability-Kriterien
- Es gibt nicht überdurchschnittlich häufig negative Rückmeldungen zur Performance bei der Benutzung des KIM-Posteingangs-/Postausgangsmoduls im Vergleich zu Ihren anderen Modulen, z. B. bei Ihrer Hotline oder bei Ihren DVOs.
- Es ist möglich, im Posteingangs-/Postausgangsmodul mehrere Nachrichten gleichzeitig auszuwählen um weitere Aktionen zu tätigen (z. B. löschen, verschieben, weiterleiten).
- Falls bei empfangenen eArztbriefen strukturierte medizinische Informationen in der XML-Datei enthalten sind, besteht die Option, nur das PDF einschließlich ggf. vorhandener Anlagen oder diese zusätzlich strukturiert als 'Fremdbefund' zu übernehmen.
- Es besteht die Möglichkeit, zu eingehenden eArztbriefen Notizen hinzuzufügen.
- Zur Ablage des eArztbriefes in eine Patientenakte erstellt das PVS anhand der in der XML-Datei enthaltenen Angaben eine Patientenvorschlagsliste zur Zuordnung.
- In der Akte abgelegte eArztbriefe können nachträglich umbenannt werden (z. B. Radiologiebefund anstelle von Arztbrief).
- Eingehende eArztbriefe werden automatisch auf einer Aufgabenliste dargestellt (z. B. zwecks Zuordnung zum Patienten, zur Festlegung der in die Patientenakte zu übernehmenden Inhalte, Kennzeichnung der Kenntnisnahme, etc.).
- Im Posteingang werden alle KIM-Nachrichten zur Ansicht gebracht, die von anderen geschickt wurden (bekannte und unbekannte Nachrichtentypen).
Versand > Usability-Kriterien
- Medizinische Inhalte können vom PVS nach Auswahl durch den Anwender automatisiert in eArztbriefe integriert werden (z. B. Diagnosen und Befunde als vorgefertigte Textbausteine).
- Die Signatur von eArztbriefen kann optional auch über die Aufgabenliste gesammelt erfolgen.
- Die Suche im Verzeichnisdienst hat Komfortfunktionen (z. B. Teile der Eingaben werden in der Suche auch verwendet, es wird flexibel in verschiedenen Kategorien gesucht).
- Bei der Suche im Verzeichnisdienst gibt es einen Filter, so dass nur Einträge mit KIM-Adressen angezeigt werden können (keine Anzeige von Einträgen von Ärzt:innen oder Praxen ohne KIM-Adresse).
- In der Anzeige der Suchergebnisse beim Verzeichnisdienst sind mind. folgende Elemente vorhanden: Name der Praxis, Vor- und Nachname der Ärztin/des Arztes, Straße, Ort, PLZ, KIM-Adresse.
- In der Anzeige der Suchergebnisse beim Verzeichnisdienst sind zusätzlich folgende Elemente vorhanden: Berufsgruppe, Fachgruppe.
- Das PVS ermöglicht die Übernahme von Stammdaten aus dem Verzeichnisdienst in lokale Adresslisten.
- Das gleichzeitige Versenden von eArztbriefen an mehrere Empfänger ist möglich.
- Im Patientenstamm können KIM-Adressen von mitbehandelnden Ärzt:innen hinterlegt werden, z. B. durch Verweis auf den Eintrag im lokalen Adressbuch.
- Die hinterlegten mitbehandelnden Ärzt:innen können beim Versand des Arztbriefes als favorisierte Empfänger zur Auswahl gestellt werden.
- In einem Postausgang sind alle KIM-Nachrichten die noch versendet werden müssen sichtbar.
- In allen Ordnern (Posteingang, Postausgang, Gesendet, Archiv) gibt es eine Filterfunktion nach Nachrichtentyp (alle, eNachricht, eArztbrief, eAU).
Versand > Komfortfunktionen
- Bei der Erstellung von eArztbriefen kann eine ggf. auch externe Diktierfunktion genutzt werden.