TI-Zugang Score
Der Anbieter des Primärsystems bietet selbst oder über einen Vertriebspartner einen TI-Gateway-Anschluss an
Readiness-Kriterien
- Das Primärsystem ist über einen Einbox-Konnektor an die TI anzuschließen
- Der Anbieter des Primärsystems bietet selbst oder über einen Vertriebspartner einen TI-as-a-Service-Anschluss an
- Der Anbieter des Primärsystems bietet selbst oder über einen Vertriebspartner einen TI-Gateway-Anschluss an
ePA Score
2/2 TI-Readiness-Kriterien und 0/2 Usability-Kriterien
Usability-Kriterien
- Dokumente (Daten zur pflegerischen Versorgung) können ohne Zwischenspeichern von der Pflegedokumentation in die ePA abgelegt werden oder von der ePA in die Pflegedokumentation übernommen werden.
- Alle ePA-relevanten Dokumente werden im Pflegedokumentationssystem bereits im ePA-kompatiblen PDF/A-Format erstellt bzw. das PVS bietet einen integrierten Konverter, der Dokumente automatisch konvertiert (z. B. beim Hochladen in die ePA).
Readiness-Kriterien
- Das Pflegedokumentationssystem ermöglicht das Herunterladen von Dokumenten aus der ePA.
- Das Pflegedokumentationssystem ermöglicht das Hochladen von Dokumenten in die ePA.
eMedikationsliste Score
KIM Score
Integration des KIM-Moduls im Primärsystem und mindestens folgende Usability Kriterien wurden erfüllt: Allgemein 1/3; Empfang 4/12; Versand 4/10
Allgemein > Usability-Kriterien
- In allen Ordnern (Posteingang, Postausgang, Gesendet, Archiv) gibt es eine Filterfunktion (z. B. nach Nachrichtentyp, nach Datum o. Ä.).
- Das Pflegedokumentationssystem kann mehrere KIM-Postfächer getrennt darstellen.
- KIM-Nutzung kann für Benutzergruppen mit Berechtigungen hinterlegt werden (verschiedenen Funktionen oder Ansichten).
Empfang > Usability-Kriterien
- Bei eingegangenen KIM-Nachrichten erscheint eine Benachrichtigung auf der Oberfläche des Pflegedokumentationssystems (ohne den Arbeitsablauf zu unterbrechen).
- Eingehende eArztbriefe oder KIM-Nachrichten werden automatisch auf einer Aufgabenliste dargestellt (z. B. zwecks Zuordnung zur pflegebedürftigen Person, zur Festlegung der in die Pflegeakte zu übernehmende Inhalte, Kennzeichnung der Kenntnisnahme, etc.).
- Im Posteingang werden alle KIM-Nachrichten zur Ansicht gebracht, die von anderen geschickt wurden, bekannte und unbekannte Nachrichtentypen.
- Bei KIM Nachrichten sind Merkmale der Nachricht erkennbar: Absender der Nachricht, Betreff, Datum und Uhrzeit des Empfangs, Nachricht wurde bereits geöffnet oder ist noch ungeöffnet, Art der Nachricht (eArztbrief, KIM-Nachricht oder andere), Nachricht enthält Anhänge.
- Zur Ablage der KIM Nachricht erstellt das System anhand dessen eine Patientenvorschlagsliste zur Zuordnung.
- Zur Ablage des eArztbriefes in eine Patientenakte erstellt das System anhand der in der XML-Datei enthaltenen Angaben eine Patientenvorschlagsliste zur Zuordnung.
- Bei strukturierten KIM-Nachrichten (z. B. eArztbrief, Wundbericht, Überleitungsbogen) können PDF und Anlagen aus der XML-Datei als "Fremdbefund" übernommen werden.
- Bei strukturierten KIM-Nachrichten (z. B. eArztbrief, Wundbericht, Überleitungsbogen) können strukturierte medizinische Daten aus der XML-Datei als "Fremdbefund" übernommen werden.
- Es besteht die Möglichkeit bei eingegangenen KIM-Nachrichten über "Antworten" eine Antwort-Nachricht zu senden.
- Es besteht die Möglichkeit eingegangene KIM-Nachrichten über "Weiterleiten" als KIM-Nachricht an weitere Empfänger zu senden.
- Die Ablage von KIM-Nachrichten oder Anhängen in den Pflegeakten ist ohne Zwischenspeichern möglich.
- In der Akte abgelegte KIM-Nachrichten oder Anhänge können nachträglich umbenannt werden (z. B. Radiologiebefund anstelle von Arztbrief).
Versand > Usability-Kriterien
- Das Erstellen und Versenden einer KIM-Nachricht ist insgesamt in einem Schritt aus der Pflegeakte möglich (d. h. ohne Zwischenschritt im Posteingangs-/Postausgangsmodul).
- Die Suche im Verzeichnisdienst (VZD) ermöglicht eine kombinierte Suche von Empfängern nach verschiedenen Merkmalen (z.B. Praxisname UND Fachrichtung UND Stadt).
- Die Suche im Verzeichnisdienst (VZD) hat Komfortfunktionen (z. B. auch Teile der Eingaben werden in der Suche verwendet, es wird flexibel in verschiedenen Kategorien gesucht, Namen müssen nicht vollständig oder korrekt ausgeschrieben sein, um gefunden zu werden)
- In der Anzeige der Suchergebnisse beim Verzeichnisdienst sind mind. folgende Elemente vorhanden: Name der Praxis, Vor- und Nachname der Ärztin/des Arztes, Straße, Ort, PLZ, KIM-Adresse.
- Es ist ersichtlich, wenn erstellte KIM-Nachrichten noch nicht versendet wurden (z. B. im Postausgang oder Entwürfe).
- Versand-, Empfangs- und Lesebestätigungen können angefordert werden und sind dauerhaft erkennbar und aufrufbar.
- Das Pflegedokumentationssystem ermöglicht die Übernahme von Stammdaten aus dem Verzeichnisdienst in lokale Mailadresslisten.
- Das gleichzeitige Versenden von KIM-Nachrichten an mehrere Empfänger ist möglich.
- Zu einer pflegebedürftigen Person können medizinische Einrichtungen mit der jeweiligen KIM-Adresse hinterlegt werden, z. B. durch Verweis auf den Eintrag im lokalen Adressbuch.
- Die beim Patienten hinterlegten medizinischen Einrichtungen können beim Versand der KIM-Nachricht als favorisierte Empfänger zur Auswahl gestellt werden.
Allgemein > Readiness-Kriterien
- Die KIM-Nutzung wird über einen externen Mailclient (z.B. Outlook oder Thunderbird) angeboten.
- Das KIM-Modul ist im Primärsystem integriert.
Features
- eAbrechnung Für die eAbrechnung gilt das Feature als vorhanden, wenn die Erstellung von eLeistungsnachweisen und der Versand von eAbrechnungen via KIM im Primärsys-tem ermöglich werden.